Großeltern investieren in Stammzellen

Ein neuer Trend hat jetzt auch die deutschen Senioren erreicht. Nach US-Vorbild investieren werdende Großeltern statt in Ausbildungsversicherung oder Sparbuch ganz direkt in die Gesundheit ihrer Enkel: Sie sponsern die bis zu 2.400 Euro teure Einlagerung von Stammzellen. Diese Multitalente des menschlichen Organismus können – ethisch völlig unstrittig – nur unmittelbar nach der Geburt aus dem Nabelschnurblut gewonnen werden.

Stark wachsendes Interesse am Thema bestätigt auch Felix Raslag, Geschäftsführer der mit Erlanger Universitätsmedizinern kooperierenden Nabelschnurblutbank eticur). „Weil die Einkommenspyramide auf dem Kopf steht, entschließen sich immer mehr Großeltern, ihre Kinder und Kindeskinder auf diese Weise zu unterstützen.“ Neulich habe eine angehende Oma aus Berlin sogar mit Blick auf die bevorstehende Geburt von Zwillingen ihrer Tochter ausführliche Informationen eingeholt.

Stammzellen, die zunächst bis zur Volljährigkeit des Kindes tiefgefroren eingelagert werden, gelten als Hoffnungsträger der Medizin. Sie könnten bald bei der Behandlung vieler akuter oder chronischer Erkrankungen eine wichtige Rolle spielen. Zu den potenziellen Anwendungsgebieten gehören: Herzerkrankungen, Zuckerkrankheit, Erkrankungen des Nervensystems, Schlaganfall und Lähmung, Autoimmunerkrankung, Schäden an Haut, Knochen und Gelenken sowie Krebs.

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Pressemitteilung von
InnoMedia - Kommunikation für Innovative
Hans-Werner Oertel
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Tel.: 0351 - 406 20 73
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